Der Erreger des Morbus Whipple ist unter Routinebedingungen nicht anzüchtbar. Es existiert bislang keine serologische Untersuchung zum Nachweis spezifischer Antikörper. Die einzigen Untersuchungsmethoden sind der PCR-Nachweis sowie die histologische Beurteilung von Untersuchungsmaterial seitens der Pathologie.
Der PCR-Nachweis ist dabei deutlich sensitiver als die mikroskopisch-histologische Untersuchung.
Methode
PCR (U) Die Probe wird versandt zu einem entsprechenden Unterauftragnehmer.
Untersuchungsmaterial
Die Auswahl des Untersuchungsmaterials richtet sich nach dem klinischen Bild (Liquor, Synovialflüssigkeit, Dünndarmbiopsie, Lymphknoten, Herzklappe, Hirnbiopsie oder Glaskörperpunktat).
- Liquor: mind. 2 ml (ideal 5 ml)
- bei V.a. ZNS-Beteiligung Biopsie: so viel wie möglich (1cm bis 3cm)
Probengefäß
steriles Transportröhrchen (ohne Medium, z.B. Urinmonovette)
Lagerung
zeitnaher Transport, ansonsten 4°C